Radwege in Meran
Anders als in Bozen ist das Radwegenetz der Stadt Meran noch unvollständig, die wichtigsten Anbindungen sind jedoch fertig bzw. im Bau.
So kann man heute vom Stadtzentrum recht komfortabel auf Radwegen zum Anschluss an den Passeiertal-Radweg gelangen, und zwar von der Thermenallee durch den Sissipark. Des weiteren wurden Radspuren an wichtigen Wegen im Stadtzentrum angelegt, z.B. an der Piave- und an der Mainhardstraße sowie an der Europa-Allee, sodass man als Radfahrer vom Meraner Bahnhof in die Altstadt nur wenige zig Meter Fahrspur mit den Autos teilen muss.
Noch wenig vom Radnetz ist in Meran Obermais zu sehen: Wer sich ein bisschen auskennt kann dort allerdings auf verkehrsarme Nebenstraßen und Gassen ausweichen. Kritik müssen sich die Meraner Verkehrsplaner für die Durchquerung der Stadt auf der Claudia-Augusta-Radroute gefallen lassen. Diese ist zwar mittlerweile fast vollständig als Radweg befahrbar, allerdings wird man wie durch ein Labyrinth kreuz und quer durch Meran Untermais geschleust.
Am Dorf Sinich vorbei auf dem Radweg durch Obstwiesen geht es dann für eine kurze Strecke auf die Reichstraße. Nach unschönen 2 km Strecke, die man sich mit Autos und LKW teilen muss, erreicht man Burgstall, wo beim Bahnhof der voll ausgebaute Etschradweg weiter läuft - ab hier ist das Radfahren wieder ein voller Genuss!
Auch wenn für die noch fehlenden 2 km Strecke und für den Zick-Zack-Verlauf in Untermais Kritik angebracht ist, so muss doch erwähnt werden, dass in den letzten Jahern viel getan wurde, um Meran fahrradfreundlicher zu machen. Es ist davon auszugehen, dass die kritisierten Mängel schon in wenigen Jahren behoben sein dürften, da Lösungen geplant bzw. bereits in Bau sind.
Provisorischer Streckenverlauf für die Durchquerung Merans auf der Claudia-Augusta-Radroute (Stand: 2009)
- Vom Vinschgau kommend, überqueren Sie südlich von Töll die Staatsstraße und fahren in Richtung Mitterplars entlang der “Alten Landstraße”.
- Bei Algund geht es auf der Höhe von Schloss Forst am Etschufer weiter bis nach Meran.
- An der Stelle, an der die Passer in die Etsch mündet, geht es nach links und dann gleich nach rechts über die Passerbrücke, dann rechts auf die Marlingerstraße, weiter entlang der Schnellstraße Mebo bis zum Bahnhof Untermais.
- Fahren Sie nach links (Gampenstraße) bis zur ersten Abzweigung nach rechts (Kasernenstr.).
- Abzweigung Etschstraße nach rechts, dann nach links (Cadornastr.)
- Den Angerweg weiter bis zum St. Vigil-Platz, dort gelangen Sie auf die Romstraße.
- Entlang der Romstraße führt eine Radsport bis nach Sinich, am Kreisverkehr, wo die Straße nach Schenna abzweigt, folgen Sie der Radweg-Unterführung nach Süden, es geht weiter durch Obstwiesen und dann durch das Gewerbegebiet.
- Südlich vom Gewerbegebiet müssen Sie auf die Reichstraße ausweichen, da hier ein eigener Radweg fehlt.
- 2 km weiter sind Sie in Burgstall, zweigen Sie rechts in die Bahnhofstraße, dort können Sie auf der Radspur (linke Straßenseite) bis zum Anschluss an den bestehenden Etschradweg weiterfahren. Vorsicht: Fahren Sie nicht über die Etschbrücke, sondern biegen vor der Brücke links zum Bahnhof ab.

