Reinhold Messner

Reinhold Messner

Ein Mann, 14 Achttausender und mehr als hundert Reisen durch die Welt und das Leben.

Reinhold Messner nennt sich selbst einen „Grenzgänger“. Das Wort beschreibt in Kurzform die Lebensphilosophie dieses Mannes. Der Kontakt mit der Natur und das Ausloten der eigenen Grenzen war dem Südtiroler Mann von Welt immer schon ein Anliegen. „Ich bin, was ich tue“ war und ist das Motto des Südtirolers.

Seit 1950 schon bestieg Messner vor allem Berge, die an die 8000 m hoch sind. Reisen durch östliche Länder, die Wüste Gobi in der Mongolei, die Antarktis und Grönland waren genau das Richtige für den Abenteuerer, die Durchquerung der Arktis z.B. zeigte ihm zum wiederholten Male, dass nicht immer alles nach den eigenen Vorstellungen laufen muss.

Das zur Zeit bekannteste Projekt Messners ist ein einzigartiges Bergmuseum, das aus fünf Museen an verschiedenen Standorten in den Bergen besteht.

Das Zentrum wurde im Juni 2006 eröffnet und befindet sich auf Schloss Sigmundskron bei Frangart/Eppan. Es nennt sich MMM Firmian oder aber auch „Der verzauberte Berg“. Ein Begegnungsraum der besonderen Art zwischen Mensch und Berg.

Die bereits bestehenden Museen sind Schloss „Juval“ im Vinschgau (Tibetica Sammlung, Mensch, Berg und Religion), „Dolomites“ auf dem Monte Rite (Geschichte der Dolomiten) und „Ortles“ in Sulden am Ortler (Eis-und Kristallwelten).

In der Projektphase steht ein weiteres Museum zum Thema „Bergvölker“. Es geht dabei nicht nur um Bergbewohner aus dem deutschen Sprachraum, auch Sherpa, Inka, Tibeter und Mongolen werden im direkten Austausch mit dem Publikum stehen. Ab Sommer 2008. Der ideale Standort für dieses Haus ist noch nocht gefunden.

Prädikat des jüngsten „Kindes“ Reinhold Messners: wirklich sehenswert!

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