Zuerst waren in Lana nur die Hänge bewohnt, da die Talsohle meist unter Wasser stand. Im zweiten Teil des 19. Jahrhunderts baute man die Bahntrasse von Bozen nach Meran. Aus diesem Grund wurde die Etsch “in andere Bahnen gelenkt” und das Land bewohn-und bebaubar gemacht.
Die bekannte Straße der Römer, die Via Claudia Augusta, führt hier vorbei zu den Ländern an der Donau. Die Römer waren es wohl auch, die den Weinbau ins Land brachten.
Lana liegt heute mitten in Weinbergen und Obstanlagen. Ansitze, Schlösser, Burgen, Kirchen, Kapellen, Lana hat viel zu bieten. Der Schnatterpeck-Altar, ein spätgotischer Flügelalter, in der Pfarrkirche in Niederlana, ist mit 14 m eines der größten Altarwerke der Gotik.
Das Südtiroler Obstbaumuseum im Ansitz “Larchgut” in Niederlana zeigt Ihnen auf 2000 m² Ausstellungsfläche die geschichtliche Entwicklung und den Aktuellen Stand des Obstbaus in Südtirol.
Sportlich Begeisterte kommen in Lana sehr schnell auf Ihre Kosten. Ein Freibad, ein Reitplatz, ein 9-Loch-Golfplatz (erstellt vom englischen Golfplatz-Designer Michael Pinner) und die vielfältige Natur der Umgebung bieten ein abwechslungsreiches Programm für alle, die Bewegung und Abenteuer lieben.