Burgstall
Das Dorf Burgstall unweit von Lana und Meran ist per Seilbahn mit dem Wandergebiet Tschögglberg verbunden.
Bildergallerie: Burgstall
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Der auffliegende Sperber in silbernem Feld ziert das Wappen von Burgstall, angelehnt an jenes von Graf Volkmar von Tirol, der im 14. Jhd. hier ansässig war. Foto: AT, © Peer -
Die neuromanische Heiligen-Kreuz-Kirche aus dem 19. Jhd. steht auf einer Anhöhe mit Obst- und Weinbergen oberhalb von Burgstall. Foto: AT, © Peer -
Das Haus des Tourismusvereins von Burgstall. Foto: AT, © Peer -
Seit Fertigstellung der Schnellstraße Meran-Bozen läuft kaum noch störender Verkehr durch Burgstall. Entlang der Haupstraße wurde eine Fahrradspur eingerichtet und eine direkte Anbindung an den Etschradweg. Foto: AT, © Peer -
Burgstall befindet sich in der Etschtal-Sohle, von dort aus steigt der Tschögglberg steil auf. Foto: AT, © Peer -
Von Burgstall aus führt eine Seilbahn nach Vöran auf den Tschögglberg. Foto: AT, © Peer -
Seilbahn Burgstall - Vöran: Die grünen Kabinen im modernen Design sehen etwas ungewöhnlich aus. In nur 8 Minuten geht es damit auf über 1200 Meter Meereshöhe hinauf. Foto: AT, © Peer -
Blick aus dem Seilbahnfenster gleich nach dem Start: Am Hang Laubwälder und Macchien-Vegetation, die sich an den in der Sonne erhitzten Porphyrfelsen klammert. Foto: AT, © Peer -
Blick von oben auf Burgstall im Etschtal. Foto: AT, © Peer -
Ideal für Frühjahrs- und Herbstwanderungen ist der Wald östlich von Burgstall, durch ihn führt der Graf-Volkmar-Weg - etwas geübtere Wanderer und Nordic Walker bevorzugen hingegen den Sunnseitn-Steig. Foto: AT, © Peer -
Dieser führt steil hinauf in das knapp 1.000 m höher gelegene Berdorf Vöran am Salten. Foto: AT, © Peer
Etwa 8 km südlich von Meran liegt die Gemeinde Burgstall. Die sonnenverwöhnte Ortschaft befindet sich auf 270 m ü.d.M. an der Etsch und nur unweit von Lana. Seinen Namen verdankt Burgstall einer Burg, Reste derer Ringmauer heute noch zu sehen sind.
Burgstall liegt am Fuße des Tschöggelberges, der abends oftmals in rosa Licht getaucht scheint. Die Hochebene des Tschöggelberges, übrigens ein Wandergebiet ohne ihresgleichen, ist in wenigen Minuten über eine eine Seilbahn erreichbar - empfehlenswert, um den sommerlichen Temperaturen im Tal zu entfliehen.
Im Frühjahr und Herbst hingegen empfiehlt sich eine Wanderung im Tal. Ob auf dem 2,5 km langen Trimm-dich-Pfad mit mehreren Stationen und Anleitungen für Übungen, dem Graf-Volkmar Weg durch den Laubwald oberhalb des Dorfes oder entlang des Sunnseitnweges von Burgstall nach Vöran - die Wandermöglichkeiten lassen auch im Tal keine Wünsche offen. Und wer lieber in die Pedale tritt, dem sei ein Ausflug in die Landeshauptstadt am Etschtal-Radweg ans Herz gelegt.
Auch ein Abstecher ins Museum ist direkt im Dorf möglich - seit 1972 stellt der Präparator Simon Ratschiller in seinem „Museum für heimisches Wild“ seine präparierten und teilweise selten gewordenen Vogelarten und Säugetiere aus.