Es sind gleich zwei Quellen, aus denen die neue Therme Meran ihr Thermalwasser bezieht. Das radioaktive Mineralwasser vom nahe gelegenen Vigiljoch wird bereits seit den 60er Jahren gefördert und in der Therme Meran seit 2005 für Radon-Inhalationen und Radonbäder (Einzelbäder) verwendet. Laut der letzten Messung beträgt die Radonkonzentration 777 Bq/l, weshalb das Mineralwasser als „leicht radioaktiv“ bezeichnet wird.
Doch keine Sorge, denn dem “leicht radioaktivem” Wasser werden verschiedene therapeutische Eigenschaften zugeschrieben. Sehen Sie hier:
> beruhigende und schmerzlindernde Wirkung auf das zentrale und periphere Nervensystem (ideal bei Knochenarthrosen und Knochen-, Gelenks- und Muskelerkrankungen);
> Erweiterung der peripheren Blutgefässe und blutdrucksenkende Wirkung
(empfehlenswert für Frauen mit chronischen Venenleiden);
> Wirkung auf die Atemwege (Stärkung der allgemeinen Abwehrkräfte der Atemwegsschleimhäute).
Voraussetzung für Therapien ist eine ärztliche Untersuchung durch den Sanitätsdirektor der Therme Meran.
Weiters will die Therme Meran bereits in naher Zukunft Thermalwasser aus einer neuen Bohrung beziehen. Dieses solehaltige Schwefelwasser stammt aus 2.350 Metern Tiefe, misst 33° C und enthält zahlreiche wertvolle Substanzen. Die Laboruntersuchungen werden schon bald Aufschluss über die Beschaffenheit dieses neuen Thermalwassers geben.