Burgen & Schlösser -> Burgstall 2010

Ruine Burgstall

Im gleichnamigen Ort liegen Mauerreste einer Burg nordwestlich der Kirche von Burgstall bei Lana.

Die Anlage lässt noch den viereckigen Turm erkennen. Ebenfalls sind ein Wohnbau und eine Ringmauer zu sehen. Die Burg war allem Anschein nach eine prähistorische Wallburg.

Im Jahre 1289 wurde die Burg zum ersten Mal erwähnt. Um 1330 war Volkmar von Dorf Tirol, der damalige Burghauptmann auf Schloss Tirol Besitzer der damaligen Burg Burgstall. Er nannte sich ab diesem Zeitpunkt “von Burgstall”. Er richtete wahrscheinlich das Gericht Burgstall ein, das bis 1810 bestand.

1342 kam Burgstall in den Besitz von Heinrich von Annenberg. Zwei Jahre später wurde Friedrich von Weißenstein mit Gericht und Burg belehnt. Zwischen 1651 und 1703 waren die Herren von Hohenhauser die Besitzer, die es dann an die Herren von Spaur verkauften. Im Jahre 1810 löste man unter bayrischer Besatzung das Gericht auf und unterstellte Burgstall dem Landesgericht Meran.

Das Dorf unter der Burg wurde am Hang angelegt, da der Talboden zu nass war.
Erst später wurde der Sumpf entwässert und die fruchtbare Zone für die Landwirtschaft genutzt.

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