Schlutzkrapfen
Sie werden in Südtirol meist “Schluzer” genannt und sind ein interessantes Nudelgericht.
Nudelgericht deshalb, weil für die Schlutzkrapfen ein Nudelteig aus Roggen- und Weizenmehl verwendet wird. In kleinen Teigtaschen wird bereits vorgekochter und abgeschmeckter Spinat gefüllt. Natürlich erkennt man, wenn die Schlutzkrapfen selbst gemacht sind. Der Geschmack ist intensiver und immer wieder anders, je nach Koch.
Schlutzkrapfen stehen in den Haushalten auf dem Tisch, wenn entweder ein Mehrgängemenü serviert wird oder wenn es mittags schnell gehen soll. Denn bereits vorgefertigte “Spinatteigtaschen” sind in zwanzig Minuten zubereitet und bieten eine gesunde und köstliche Abwechslung im täglichen Speiseplan. Verwandt sind sie z.B. mit den italienischen Ravioli und den schwäbischen Maultaschen. Die Schlutzkrapfen werden vor allem außerhalb Südtirols auch mit Fleisch oder Kartoffeln oder Rote Beete gefüllt.
Der Teig besteht aus etwas mehr Roggenmehl, Weizenmehl, lauwarmem Wasser, Eiern, ein wenig Olivenöl und Salz. Eine Variante der Fülle ist wie folgt: Spinat für die Füllung, Zwiebel, etwas Butter, etwas Mehl, etwas Milch, Salz, 1 Prise Zucker, etwas Muskat. Vor dem Servieren wird geriebener Parmesan und zerlassene Butter über die “Schluzer” gestreut.
Guten Appetit!

