Mit der Seilbahn fahren wir von Lana auf die 1490 m hoch gelegene Bergstation hinauf. Dort, gleich neben dem Vigilius Mountain Resort, gehen wir den Weg Nr. 34 hinauf zum Vigiljoch. Der Sessellift begleitet diesen großzügigen Forstweg in luftiger Höhe auf dem ersten Abschnitt.
Als wir den Pass erreichen, haben sich Wolken über dem Himmel zusammengezogen. Dadurch erscheint der Himmel hinter dem St.-Vigilius-Kirchlein in einem besonderen Licht. Das gesamte Gebiet am Vigiljoch ist autofreie Zone und macht die Natur somit noch mehr zum Genuss. Die Nadelwälder und Blumenwiesen strahlen Ursprünglichkeit aus.
Am Vigiljoch nehmen wir den Weg Nr. 9 in Richtung Schwarze Lacke. Dabei handelt es sich um einen See mit breitem Schilfgürtel, an dem wir auch eine Pause einlegen (Einkehrmöglichkeit besteht hier im Berggasthaus, wie übrigens auch am Vigiljoch-Pass selbst beim Gasthof Gampl). Für den Rückweg zur Seilbahnstation nehmen wir von hier aus die Markierung Nummer 7.
Hinweis: Dieser Weg ist zwar etwas steiler und abschnittsweise steiniger, lohnt sich aber wegen der Panoramablicke auf das Etschtal und das Meraner Becken. Und das, obwohl uns heute das Wetter keinen blauen Himmel geschenkt hat.
Autor: AT
Falls Sie diese Wanderung machen möchten, informieren Sie sich bitte über die aktuellen Bedingungen noch einmal vor Ort!
Ausgangspunkt: Seilbahn Vigiljoch Bergstation (bei Vigilius Mountain Resort)
(Entfernungen zur Seilbahn-Talstation Lana: von Meran 9 km, St. Walburg 21 km, St. Leonhard in Passeier 30 km, Schnalstal 25 km)
Weg: Rundwanderung am Vigiljoch
Markierung: 34, 9, 7
Gehzeit: ca. 2 Stunden
Erlebt: Juli 2008
Familientauglich? Ja, aber für Kinderwagen ist der Weg Nr. 7 nicht geeignet - man kann stattdessen auf der Nr. 34 auch zurück gehen.
Infos bei: Tourismusverein Lana, Tel. +39 0473 561770, E-mail: info@lana.net